Wenn Ihr Unternehmen regelmäßig an Messen in unterschiedlichen Standorten teilnimmt, wird Größe schnell von einem Vorteil zu einer Herausforderung. Unterschiedliche Rahmenbedingungen, verschiedene Veranstaltungsformate und der permanente Anspruch an Markenkonsistenz erfordern einen systematischen Ansatz.
Hinzu kommen lokale Dienstleister, verlängerte und uneinheitliche Planungsprozesse sowie die Notwendigkeit, zahlreiche Kommunikationskanäle rund um jede Veranstaltung zu koordinieren. In der Folge wird das Management von Messeständen zunehmend komplex und schwerer kontrollierbar.
Lässt sich das vereinheitlichen? Ja. Die Lösung ist ein systemischer Messestand, der mit einem Partner realisiert und für verschiedene Events skaliert wird.
Case Study: Gollmann
Diesen Ansatz hat das Unternehmen Gollmann umgesetzt, das seit Jahren regelmäßig an Fachmessen in verschiedenen europäischen Ländern teilnimmt. Anstatt für jede Veranstaltung einen neuen Messestand zu entwerfen und umzusetzen, entschied man sich für ein einheitliches Ausstellungssystem, das auf unterschiedliche Flächen, Standorte und Messeformate skaliert werden kann.
Dadurch konnte ein konsistenter visueller und funktionaler Standard gewahrt bleiben, während der Stand gleichzeitig an die spezifischen Anforderungen einzelner Events angepasst wurde. Der systemische Ansatz vereinfachte den Planungsprozess, verkürzte Entscheidungswege und ermöglichte eine bessere Kontrolle von Qualität und Kosten bei weiteren Realisierungen.
Die Zusammenarbeit mit Gollmann besteht ununterbrochen seit 2022 und umfasst Umsetzungen auf zentralen Branchenmessen unter anderem in Deutschland, Frankreich, Spanien und Belgien. In dieser Zeit haben wir Messestände in sehr unterschiedlichen Größen realisiert – von rund 90 m² bis über 330 m² – angepasst an verschiedene Veranstaltungsformate und lokale Vorschriften.
Was die Konsistenz bei variierender Größe ermöglicht hat
Ein Schlüsselelement des Projekts war die Definition fixer Bestandteile des Standkonzepts, die unabhängig von Fläche und Standort unverändert blieben. Architektur, Farbgebung, Proportionen und die visuelle Kommunikationsführung bildeten einen klar erkennbaren Markenstandard. Variabel waren Größe und Layout – nicht die Identität.
Dadurch war jeder Messestand sofort wiedererkennbar, selbst wenn er sich in Fläche oder funktionaler Aufteilung unterschied.
Operative Flexibilität ohne organisatorisches Chaos
Der systemische Ansatz ermöglichte es, den Stand flexibel an die Anforderungen einzelner Messen und Veranstalterrichtlinien anzupassen. Anstatt jedes Mal einen vollständigen Konzeptprozess zu durchlaufen, arbeitete das Team mit bewährten Lösungen und passte diese gezielt an das jeweilige Event an.
Das führte zu kürzeren Entscheidungsprozessen, weniger Korrekturen in späten Projektphasen und einer höheren Planungssicherheit in der Umsetzung.
Auswirkungen auf das Management
Für den Event Manager bedeutete dies eine deutlich einfachere Planung und Koordination der einzelnen Veranstaltungen. Für den CEO brachte es eine bessere Kostenkontrolle, eine konsistente Markenpräsenz und ein geringeres operatives Risiko. Anstatt mehrere Projekte parallel zu steuern, konnte ein System langfristig weiterentwickelt werden.
Fazit für Unternehmen, die eine Messe-Serie planen
Diese Zusammenarbeit zeigt, dass Skalierung nicht bedeutet, ein Projekt zu kopieren, sondern ein System zu schaffen, das sich konsequent weiterentwickeln lässt. Eine Konzeption, ein Partner und klar definierte Standards ermöglichen es dem Unternehmen, sich auf Geschäftsziele zu konzentrieren – statt vor jeder Veranstaltung operative Probleme lösen zu müssen.
Planen Sie die Teilnahme an mehreren Messen in unterschiedlichen Standorten? Sprechen Sie mit uns über einen systemischen Ansatz, der Konsistenz und Kontrolle bei wachsender Skalierung gewährleistet.